Bäder in der Sanierung sind eine besondere Herausforderung, denn trotz kleiner Dimensionierung sollen sie komfortabel sein, selbstständige Lebensführung erleichtern und gar die Pflege ermöglichen. So sind Barrieren zu reduzieren, die dem entgegenstehen. Lösungen dafür bieten die Normen für barrierefreies Bauen, das Wissen über Bewegungsabläufe im Bad, den Bewegungsflächen und -räumen und dafür erforderlichen Ausstattungen.
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ÜBERBLICK
Zielgruppen
- Sanitärfachhandwerk: Inhaber, Meister und Monteure
- Sanitärhandel: Innen- und Außendienst
Arbeitsmethoden
- Präsentation
- Diskussion
- Eigenes Erleben
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SEMINARINHALTE
- Norm trifft auf Praxis
DIN 18040 im Überblick, das Performance- und Zwei-Sinne-Prinzip, barrierefreie Standards für Sanitärräume im Wohnungsbau, Rollator Nutzung im Bad, Waschtisch, WC, Dusche und Wanne barrierefrei planen, Überlagerung von Bewegungsflächen, Türen barrierefrei planen, Anforderungen an öffentlich zugängliche Sanitärräume
- Sicher bewegen im Bad
Kinästhetik als Bewegungsprinzip, Transfer zum WC; Greif-, Halte- und Stützsysteme für Waschtisch, WC, Dusche und Wanne, Belastung und Montage, Bewegungsabläufe für Rollator und Rollstuhl
- Perspektivwechsel
im Alterssimulationsanzug, mit seheinschränkenden Brillen und Rollstuhl
- Badkomfort – Anpassbarkeit als Mehrwert
Konzepte um Barrieren im Bestand zu reduzieren, Lösungen nach ISO 21524, Bewegungsflächen und Bewegungsräume, Türgeometrie, Grundriss- und Ausstattungsalternativen
- Minibäder aktiv planen
In Kleingruppen Konzepte für Minibäder im Bestand erarbeiten Präsentation und Diskussion der Ergebnisse
- Finanzierung
Finanzierung von Heil- und Hilfsmitteln über die Krankenkasse, Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen über die Pflegekasse, KFW –Förderung, weitere Finanzierungsmöglichkeiten
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