Gründung der HEWI Heinrich Wilke GmbH im nordhessischen Bad Arolsen.
1934
Erste Produkte aus dem Kunststoff Bakelit.
Die Erfolgsgeschichte der Heinrich Wilke GmbH beginnt 1929, als Heinrich Wilke das Waldecker Unternehmen unter dem Kürzel HEWI ins Handelsregister eintragen ließ: HEWI steht für die Anfangsbuchstaben seines Namens. Vom Garbenbindegerät über Zahlteller, Knöpfe und Türschoner bis hin zum ersten Nylontürdrücker produzierte HEWI nützliche Produkte aus Polyamid und gilt damit als einer der ersten kunststoffverarbeitenden Betriebe in Deutschland.
1929 bis heute
Der Durchbruch
Im Jahr 1969 wurde der Türdrücker 111 aus Polyamid entwickelt, mit dem HEWI der Durchbruch gelang. Er wurde zum Klassiker. Es entstand ein Programm mit Garderoben, Handläufen und Geländern sowie Sanitärprodukten, mit dem erstmalig der Systemgedanke aufgegriffen wurde. In den Folgejahren erlangte HEWI Kultstatus. Mit einem klaren, durchgängigen Design und Qualität konnte sich die Marke HEWI weltweit etablieren.
Barrierefreiheit im Fokus
Bereits 1979 brachte HEWI erste Ausstattungsprodukte für ältere und körperlich eingeschränkte Menschen auf den Markt. In Zusammenarbeit mit Architekten und Nutzern entwickelte HEWI weitere funktionsgerechte und designorientierte Produkte und erlangte die Themen- und Marktführerschaft im Bereich Barrierefrei. Herausragende Ästhetik und uneingeschränkte Funktionalität schließen sich nicht aus. Universal Design bedeutet für HEWI, Produkte zu entwickeln, die unabhängig von physischen oder psychischen Voraussetzungen von allen Menschen intuitiv nutzbar sind.
Der materialunabhängige Spezialist
Ein weiterer Meilenstein wurde 2001 gesetzt. Mit der Erweiterung der Materialpalette reagierte HEWI auf veränderte Bedürfnisse des Marktes. Vielfältige Materialien wie Chrom, Edelstahl, Polyamid sowie differenzierte Designs und funktionale Optionen schufen Gestaltungsmöglichkeiten.
HEWI heute
Weltweit agiert das Familienunternehmen heute mit rund 550 Mitarbeitern. Die HEWI Produktionsstätte – mittlerweile auf über 46.000 m² angewachsen – hat ihren Standort im nordhessischen Mengeringhausen. Die Verwaltung befindet sich im Nachbarort Bad Arolsen.
Übergreifende Systemlösungen
Mit der Vernetzung der Geschäftsfelder Beschläge und Sanitär wird HEWI dem wachsenden Anspruch des Marktes gerecht und bietet übergreifende Systemlösungen aus einer Hand. Die Systeme und Serien sind formal aufeinander abgestimmt und ermöglichen so eine durchgängige, konsequente Gestaltung – von Büro- oder Geschäftsobjekten über Hotels bis zu privaten Häusern.
Gründung der HEWI Heinrich Wilke GmbH im nordhessischen Bad Arolsen.
1934
Erste Produkte aus dem Kunststoff Bakelit.
Der damals völlig neue Werkstoff Polyamid wird verwendet, um Türschoner herzustellen.
1957
Passend zu den Türschonern produziert HEWI Türdrücker aus Polyamid.
In Zusammenarbeit mit Architekten entwirft Rudolf Wilke den Türdrücker 111. Nach und nach entstehen weitere Produkte, wie Garderoben und Handläufe, die zusammen ein System ergeben.
Sanitärserie 477 entsteht und ermöglicht mit System 111 eine durchgängige Gestaltung von der Tür bis ins Bad.
Als erstes Unternehmen in Deutschland bietet HEWI mit Serie 801 barrierefreie Produkte.
Produkte speziell für Kinder entstehen.
2001
HEWI erweitert seine Geschäftsfelder um die Sparte Kunststofftechnik und ist seitdem u.a. Zulieferer der Automobilindustrie.
Mit S 01 entwickelt HEWI ein einzigartiges architektonisches Komplettsystem, das alle Funktionselemente integriert.
Als Marktführer bei generationenübergreifenden, barrierefreien Lösungen setzt HEWI Maßstäbe. HEWI bietet modulare Systemlösungen, die für Menschen jeden Alters und unabhängig von physischen Voraussetzungen nutzbar sind.
HEWI wird mit dem Hessischen Staatspreis "Universelles Design" ausgezeichnet und damit als richtungsweisendes Vorbild für eine Gesellschaft ohne Barrieren geehrt.
Mit dem Bad-Mobiliar M 40 hat HEWI ein flexibles Aufbewahrungssystem geschaffen: Die einzelnen Elemente des Systems können individuell kombiniert werden. Hochglänzende Glasfronten bringen Farbe ins Bad.
Das Farbkonzept der HEWI Polyamidsysteme und –serien erfährt eine zeitgemäße Weiterentwickelung.
16 aufeinander abgestimmte Töne umfasst das neue Farbkonzept. Das Baukastenprinzip erlaubt eine durchgängige Gestaltung von der Tür bis in den Sanitärraum.