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GAPS Slagelse, Dänemark

GAPS Slagelse, Dänemark

Die psychiatrische Klinik GAPS wurde von Karlsson Arkitekter als ambitioniertes Projekt geplant. GAPS ist das größte psychiatrische Zentrum in Dänemark. Es umfasst eine öffentlich zugängliche Psychiatrie sowie eine geschlossene forensische Abteilung mit Hochsicherheitsbereich. Die Klinik in Slagelse bietet Platz für über 190 Patienten, die stationär betreut werden. 200 bis 300 Tagespatienten können zudem ambulant versorgt werden.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Das dänische Büro Karlsson Arkitekter entwarf GAPS im Sinne der Healing Architecture – hierbei werden Gesundheitsbauten so konzipiert, dass sie den Patienten eine würdevolle Umgebung bieten und aufgrund ihrer durchdachten Gestaltung Heilungsprozesse fördern.

Das patientenzentrierte Konzept von GAPS zeigt sich beispielsweise in der Beleuchtung. Große Fensterelemente sowie der intelligente Einsatz von LEDs, die entsprechend der Tageszeit ihre Lichttemperatur anpassen, schaffen eine nahezu natürliche Beleuchtung. Die Architektur ist die Essenz nordischen Designs: Eine fein abgestimmte Gestaltung, die intime Räume und damit Rückzugsorte schafft und dennoch Transparenz entstehen lässt. Natürliche Materialien wie Holz, Ziegel und Beton stehen im Bezug zu den Atrium-Gärten, die das GAPS umgeben.

 

Die Abgeschlossenheit der Innenhöfe nimmt wiederum die Ruhe der Räume im Gebäude auf. Das minimalistische Gestaltungsprinzip prägt die gesamte Architektur – sei es das preisgekrönte Farbkonzept der dänischen Künstlerin Malene Landgreen oder die Ausstattung der Räume selbst. In den Patientenbädern finden sich Accessoires der Serie 805 aus Edelstahl – die trotz puristischer Gestaltung durch Funktionalität überzeugen. Selbst die barrierefreien Bäder sind abgestimmt auf das zurückgenommene Designkonzept. Die eingesetzten Stützklappgriffe und Duschsitze der Serie 801 sind aus hochglänzendem, weißem Polyamid gefertigt und fügen sich in den Raum. Sie bieten sicheren Halt und unterstützen den Patienten in seiner Selbstständigkeit. Die Gestaltung der Innenräume entspricht dem patientenzentrierten Ansatz von GAPS. Statt der Institution rückt der Mensch in den Fokus.

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