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Konsequent schön

HEWI komplettiert klare Gestaltungslinie im preisgekrönten Industrie- und Verwaltungsbau – von der Tür bis zum Sanitärraum.

Auch in funktional geprägten Industriegebieten entstehen immer wieder Gebäude, die durch ihre architektonische Qualität hervorstechen. Am nördlichen Ortsrand der Gemeinde Dunningen fügt sich so ein gelungenes Industriegebäude ruhig und ausdrucksstark zwischen Bundesstraße und offene Landschaft ein. Das Architekturbüro RÖING GENANNT NÖLKE Architekten PartGmbB hat das Gebäude entworfen. Teil des von einer einzigartigen gestalterischen Konsequenz geprägten Konzepts ist die Komplettausstattung mit Produkten von HEWI.

Ohne jede Schwere

800 der insgesamt 4800 qm Nutzfläche entfallen auf die Verwaltung. Sie liegt am Kopf des Gebäudes, zweigeschossig, und angelegt rund um einen grünen, parkartigen Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität. Die restlichen 4000 Quadratmeter werden für Produktion und Lagerflächen benötigt. Dabei ist die direkt an den Verwaltungsbau anschließende, langgestreckte Halle zweischiffig aufgebaut. Schlanke Stahlbetonstützen tragen das filigrane Tragwerk aus Stahl.

Drei Sheddächer mit Oberlichtern rhythmisieren das Gebäude. Am Lieferbereich ganz am Ende des Baus kragt das Dach weit aus – es schützt vor Wind und Wetter und gibt dem Bau eine leichte, schwebende Anmutung. Die sauber gefügte und hochwertig verarbeitete Metallfassade schimmert mit einem feinen, alusilbrigen Glanz. Sie wirkt durch den zarten Schimmer leicht, denn sie geht mit den natürlichen Lichtverhältnissen ein harmonisches Miteinander ein. Das nimmt dem Volumen des Baukörpers jede Schwere. Gleichzeitig steht die Fassade für Genauigkeit und Können – und zeigt auf den ersten Blick, worum es im Innern geht: Um hochpräzise und komplexe Metallverarbeitung.

Schlichte Eleganz und eine zurückhaltende Harmonie von Oberflächen und Farbtönen findet man im lichtdurchfluteten Konferenzbereich der Verwaltung. Die Fenstergriffe aus dem System 162 von HEWI verschmelzen optisch mit den Fensterrahmen im gleichen Farbton.

Foto: Jürgen Pollak

Rahmen, Türflächen, Fenstergriffe und Türdrücker von HEWI sowie Steckdosenleisten und Leuchten sind in mattem Schwarz gehalten. So entsteht ein akzentuiertes Zusammenspiel von sehr hellen und dunklen Elementen im Raum.

Foto: Jürgen Pollak

Außen und innen klar lesbar

Die unterschiedlichen Nutzungen im Inneren sind von außen direkt ablesbar. Während die Produktionshalle von einer Haut aus tief vor- und zurückspringendem Stahl-Trapezblech mit horizontaler Schichtung umhüllt wird und fast textil wirkt, setzt die Verwaltung dazu einen deutlichen Kontrast. Mit Aluminiumplatten verkleidet, erscheint sie glatt und ruhig, der damit ausgestaltete Gebäudeabschnitt eher monolithisch.

Im Inneren haben die Architekten klare Gestaltungsprinzipien völlig durchgängig implementiert. So strahlt die gesamte Produktionshalle in einem fast sakral wirkenden Weiß. „Wir haben sogar den Lastenkran weiß lackieren lassen“ erzählt Architektin Prof. Alexandra Röing genannt Nölke, und führt fort: „Ganz bewusst haben wir uns gegen die unruhige Optik entschieden, die man üblicherweise in Werkstätten und Produktionshallen vorfindet.“ Klarheit schaffen auch die übrigen Farben und Materialien. Weiß prägt die Produktion, Sichtbetonflächen und schwarze Elemente geben dem Verwaltungstrakt ein einheitliches, zurückhaltend-elegantes Gesicht.

Keinerlei Unruhe: Sichtbeton und ein Design-Spachtelboden in Betonoptik schaffen in der Verwaltung eine einheitliche, durchgängige Optik.

Foto: Jürgen Pollak

Die Mitarbeitenden von Firner Trautwein schätzen die hohe Gestaltungsqualität ihrer Arbeitsumgebung mit viel Tageslicht, Schwarz, Holz und textilen Elementen in Grau.

Foto: Jürgen Pollak

Darüber hinaus bringen die großzügigen Glasflächen ein Maximum an natürlichem Licht in die Räume – das gesamte Gebäude wird so förmlich von Tageslicht duchflutet. Selbst die Flure erscheinen so hell und einladend.

Foto: Jürgen Pollak

Durchgängigkeit und Stringenz bis ins Detail

Für die Ausstattung des Gebäudes wollten die Architekten gerne mit der gleichen Durchgängigkeit und Stringenz arbeiten, wie beim gesamten Bau. HEWI bot ihnen dafür das passende Produktsortiment, das sich sowohl für den Office-Bereich als auch für die Produktionshalle eignete. „Die einheitliche, ästhetische Formensprache der Produkte hat uns überzeugt“, berichtet Alexandra Röing genannt Nölke. „Auch, dass HEWI in Deutschland produziert, war für uns ein Argument, uns genauer mit dem Produktsortiment zu befassen.“ Vorgefunden hat die Architektin eine überzeugende Vielfalt, die neben den Türdrückern und Fenstergriffen mit ihrer ikonischen Optik auch ein vollständiges Sortiment an Sanitär-Accessoires bot. Und das in Qualitäten, die sowohl die Robustheit mitbrachten, um in der Produktion eingesetzt zu werden, als auch die Eleganz, um im Verwaltungsbau ihre Wirkung zu entfalten. Die Entscheidung, ausschließlich Produkte von HEWI einzusetzen, war schnell getroffen.

Konkret sind das der HEWI Klassiker S 111, das System 900 mit Produkten für Sanitärräume, und S 162 mit seinem geradlinigen, puristischen Design. Die Werkshalle und die dazugehörigen Produktionsbereiche haben die Planenden durchgängig mit Produkten in Edelstahl matt geschliffen ausgestattet. Im Verwaltungsbau kommen ausschließlich tiefschwarz matte Ausführungen zum Einsatz, darunter pulverbeschichtete Produkte und Türbeschläge aus robustem Polyamid.

Das HEWI System 900 bietet eine Vielzahl an nahtlos kombinierbaren Produkten für Sanitärräume, auch für die barrierefreien WCs bei Firner Trautwein. Genauso konsequent wie in den anderen Bereichen zieht sich auch hier die dunkle Farbgebung der Badaccessoires durch.

Foto: Jürgen Pollak

Die durchgängige Ausstattung mit Produkten aus den HEWI-Systemen 900 und 162 wird durch ihre dunkle Farbgebung, zusammen mit weiteren Ausstattungsprodukten wie den Armaturen, zu einem eingängigen Gestaltungselement in den Sanitärbereichen.

Foto: Jürgen Pollak

Technik und Gestaltung zusammen gedacht

Besonderes Augenmerk haben Architekturbüro und Bauherrschaft auch auf eine hocheffiziente thermische Gebäudehülle und eine energiesparende Gebäudetechnik gelegt. So nutzt der Bau beispielsweise vorhandene Wärme klug und unterschreitet sogar die Anforderungen eines KfW-40-Effizienshauses. Durch „Peak-Shaving“ – das Abpuffern von Stromspitzen durch Photovoltaik und Stromspeicher – kann ein nennenswerter Anteil des Eigenenergiebedarfs gewonnen und direkt für den Produktions- und Verwaltungsbereich genutzt werden.

„Die Mitarbeitenden sind stolz auf ihre neue Arbeitsumgebung und Kunden, die das Unternehmen besuchen, begeistern sich für die ästhetische, schöne Willkommensatmosphäre beim Betreten des Gebäudes“, freut sich Alexandra Röing genannt Nölke. Nicht umsonst wurde der Bau unter anderem best architects Gewinner, hat einen HUGO HÄRING Preis erhalten und wurde beim Industriebaupreis mit einer Anerkennung bedacht.

Schwarz auf schwarz – der ikonische Türdrücker aus dem System 162 von HEWI passt sich dieser warm und klar gestalteten Umgebung nahtlos an.

Foto: Jürgen Pollak

Tiefschwarz auf Weiß: Im Verwaltungsbau findet man ausschließlich die dunkelste Ausführung der Türdrücker aus dem System 162 von HEWI.

Foto: Jürgen Pollak

Detailangaben

Projekt

Neubau Produktions- und Verwaltungsgebäude, Dunningen

Nutzfläche

ca. 4.800 m²

Architekten

RÖING GENANNT NÖLKE ARCHITEKTEN PartGmbB, Münster/Lüdinghausen

Bauherr

Trautwein Präzisionsdrehteile GmbH

HEWI Produkte

  • System 900
    (WC-Papierhalter, WC-Bürstengarnitur, Desinfektions- und Seifenspender, Seifenspender manuell, Sensoric Desinfektionsmittelspender, Papierhandtuchspender, Papierabfallbehälter, Abfallbehälter, Hygienebeutelspender, Stützklappgriffe)

  • System 162
    (Fenstergriffe, Rahmenschutzbeschläge, Feuerschutzgarnituren, Reservepapierhalter, Doppelhaken, Einzelhaken)
  • System 111

Fertigstellung

Fotos

2021

Jürgen Pollak

Auszeichnungen

best architects 25, Gewinner; HUGO HÄRING Preis 2023/ 2024, Auszeichnung; Industriebaupreis 2022,
Anerkennung; BAUWELT PREIS 2023 „Das Erste Haus“, engere Wahl

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